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| Soll der Benzinpreis erhöht werden, um Ausbauten zu finanzieren? | ||
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| Die Umfragen sind nicht wissenschaftlich und widerspiegeln lediglich die Meinungen jener Internetbenutzer, die sich zu einer Teilnahme entschlossen haben. Die Resultate sind nicht repräsentativ für die Allgemeinheit der Internetbenutzer oder das allgemeine Publikum. |
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| Meinung |
Christof MoserChristof Moser ist Redaktor bei der Zeitung «Schweiz am Sonntag». |
| Schwächstes Glied sind die Journalisten |
| Samstag, 26. Januar 2013 22:14 |
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| Zu den grössten Privilegien eines Bundeshaus-Journalisten gehört, immer wieder kreuz und quer durch die Schweiz zu reisen, an Parteitage und Delegiertenversammlungen, an die Basis der schweizerischen Demokratie.
So wie gestern Samstag zum Beispiel, als in Balsthal, Kanton Solothurn, die SVP-Delegierten fast zwei Stunden lang engagiert und vor allem bis in kleinste Details informiert über die Abzocker-Initiative und den Gegenvorschlag diskutierten. Oder vergangenen September, als die SP am Parteitag in Lugano zwei Tage lang über die Asylgesetzrevision debattierte. Es sind Sternstunden der direkten Demokratie. Was wäre dieses Land ohne diese politisch engagierten Menschen? Erschreckend dagegen, wie viele Journalisten an solchen Anlässen fast schon demonstrativ ihr Desinteresse an den Details des Diskurses offenbaren. Initiative studiert? Gegenvorschlag gelesen? Revision analysiert? Fehlanzeige. Es geht nur um Stimmen und Stimmung, Polit-Matchberichte. Nichts ist dümmer als die von vielen Redaktionen zelebrierte Unterschätzung der Leserschaft. Sobald ein Thema etwas komplexer wird, heisst es gerne: das versteht kein Leser, das interessiert keine Leserin. Wahr ist das Gegenteil: wer drei, vier Franken für eine Zeitung ausgibt, ist informiert, will informiert werden. Das schwächste Glied im demokratischen Diskurs sitzt heute in den Newsrooms dieses Landes. Mehr Themen finden Sie in der gedruckten Ausgabe oder über E-Paper! |
| NZZ bläst zum Fialala |
| Samstag, 11. Mai 2013 23:30 |
| Der vermeintliche Blattschuss erreichte die Medien am Montag, 29. April, um 10.15 Uhr per Mail. Betreffzeile: «Plagiat Doris Fiala». Tags zuvor hatte Fiala Interesse am Zürcher Stadtpräsidium angemeldet. Der Verdacht, sie habe bei ihrer ETH-Arbeit geschummelt, passte in die Aktualität wie die berühmte Faust aufs Auge.
Bemerkenswert isT, wie ... Mehr ... |
| Wo ist die liberale Partei für Zürich? |
| Samstag, 27. April 2013 23:30 |
| Die Nachricht: Am vergangenen Sonntag wird Richard Wolff von der Alternativen Liste (AL) in die Zürcher Stadtregierung gewählt. Die Zürcher FDP ist künftig erstmals seit 1990 in der Exekutive nur noch mit einem Stadtrat präsent.
Der Kommentar: Zuerst waren die Medien am Wahldebakel schuld («unfair und nicht an Themen ... Mehr ... |
| Grenzenloser Populismus |
| Samstag, 20. April 2013 23:30 |
| Die Nachricht: Der Nationalrat hat letzte Woche einem Vorstoss von CVP-Präsident Christophe Darbellay zugestimmt, der verlangt, dass Asylbewerber aus Nordafrika mit DNA-Tests präventiv kriminaltechnisch erfasst werden.
Der Kommentar: Misst sich der Erfolg eines Parteipräsidenten am Applaus in der Bevölkerung, ist ... Mehr ... |
| Besser als Gut |
| Samstag, 13. April 2013 23:10 |
| Im Journalismus gilt ein ebenso ungeschriebenes wie fragwürdiges Gesetz: Wer grandiose Fehlleistungen vollbringt, befeuert damit seine Karriere. Wie viel ist vom politischen Skandal um Bundesrätin Elisabeth Kopp 1989 im Rückblick substanziell übrig geblieben? Egal: Die Journalisten von damals sind die Redaktionsleiter und ... Mehr ... |


